Fahrradprüfung gemeistert

JUGENDVERKEHRSSCHULE ALS VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME AM STRASSENVERKEHR

Grundschule und Polizei vermittelten theoretisches und praktisches Wissen

Die Mädchen und Buben der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule Tiefenbach haben nunmehr den „Radl-Führerschein“. In einer pandemiebedingt verkürzten dreiwöchigen Ausbildungsphase wurde ihnen von Manfred Jobst und Holger Bäumler, den Verkehrserziehern der Polizeiinspektion Furth im Wald, das praktische Rüstzeug zur eigenverantwortlichen Teilnahme im öffentlichen Straßenverkehr vermittelt.

Ein Schwerpunkt der schulischen Verkehrserziehung ist die Jugendverkehrsschule. Dort erfolgt in der 4. Jahrgangstufe die Radfahrausbildung. Die Schule arbeitet hier eng mit der Polizei zusammen. Die Verkehrserzieher der Polizei bilden gemeinsam mit dem Klassenlehrer die Schüler aus. Dazu werden Themen behandelt wie die verkehrssichere Ausstattung des Fahrrads und der Fahrradhelm, das Überprüfen der Fahrfertigkeit vor Beginn der eigentlichen Ausbildung, die Wege für Radfahrer in der Wohn- und Schulumgebung sowie das Anfahren, das Rechtsfahrgebot und das Abstand halten.

Weiterhin geht es um Vorfahrt im Straßenverkehr. Daneben wird das Vorbeifahren an geparkten Fahrzeugen und Hindernissen auf der Fahrbahn besprochen.

In der folgenden Übungseinheit dreht sich alles ums Abbiegen: direktes Linksabbiegen, indirektes (sicheres) Linksabbiegen und Rechtsabbiegen.

Den Abschluss der Radfahrausbildung bildet die Lernkontrolle. Sie besteht aus einem theoretischen und einem fahrpraktischen Teil. Sie ist eine wichtige Rückmeldung für die Kinder und deren Eltern und zeigt, wo noch Übungsbedarf besteht.

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der GS Tiefenbach meisterten mehrheitlich alle Hürden, am Ende gab es sogar zwei Ehrenwimpel für herausragende Leistungen.

Nach den Übungen im Schonraum rundet normalerweise das Fahren in der Wirklichkeit, der sogenannte Realverkehr, die Radfahrausbildung ab. Dieser Teil entfiel heuer. Die Polizei bittet deswegen die Eltern, in den nächsten Wochen Ihr Kind noch zu begleiten, um ihm die nötige Sicherheit im Straßenverkehr zu vermitteln.