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Schulfest an der Grundschule Tiefenbach

Bericht: Klaus Scherr

 

Strahlender Sonnenschein begleitete das Schulfest der Grundschule in Tiefenbach, als am Freitagnachmittag Schulleiterin Bernadette Unverzart die Begrüßung der vielen Gäste in der vollbesetzten Aula vornahm. Nachdem die Schüler der 1. Klasse das erste Lied als musikalischen Willkommensgruß hatten erklingen lassen, nannte die Rektorin die Gäste beim Namen.

Als Schulsachaufwandsträger begrüßte Unverzart die beiden Bürgermeister Ludwig Prögler Tiefenbach und Helmut Heumann Treffelstein, sowie den Elternbeirat mit der Vorsitzenden Birgit Vogl. Herzlich willkommen waren ebenfalls die Teams der beiden Kindergärten Tiefenbach und Treffelstein und das gesamte Lehrerkollegium mit Sekretärin Jutta Danner. Nicht vergessen wurden eine Reihe ehemaliger Kollegen und Schulleitern und das langjährige Hausmeisterehepaar Resi und Bonifats Vogl, der für Licht und Ton bei den folgenden Aufführungen sorgte.

Wie aktiv die Schulfamilie in Tiefenbach ist, zeigte das Programmheft und ganz nach dem Motto des Schulfestes „Bairisch tanzt und gsunga“ gaben die Erstklässler das Stück „Mia samma die lustigen Hammerschmidgselln“ zum Besten. Klassenlehrerein Ingrid Sturm hatte wieder wunderbare Mundart-Lieder ausgesucht und die zahlreichen Besucher dankten mit kräftigem Applaus.

Die Umbaupause nutzten die beiden Bürgermeister für ihre Grußworte und Ludwig Prögler war begeistert, dass der Dialekt fester Bestandteil des Schulalltags ist, genauso wie Dirndl und Lederhosen. Eine intakte Schulfamilie eben – „und vielleicht sagen wir jetzt öfters Pfürti, servus und Habe die Ehre, anstatt Tschüss.“

Bürgermeister Heumann nannte die Musik der 1. Klasse eine Begrüßung vom Feinsten und er erinnerte an die Evaluation, bei der die Schule in Tiefenbach mit Bestnoten abgeschnitten hat. „Wir dürfen mit Recht stolz auf unsere Schule sein“, stellte er abschließend fest.

Nun präsentierte die 2. Klasse das Lied „Bin i nird a scheena Hahn“, und zusammen mit der 3. Klasse gab´s das „Rehragout“ zu hören, begleitet von Evi Hauser auf dem Akkordeon. Als Abwechslung folgte ein Sketch über das Fabelwesen Wolpertinger und die 3. Klasse hatte neben einem Tanzlied auch ein Bärenlied dabei, denn am Schluss flogen bunte Gummibärchentüten in die Besuchermenge. Bayerisch ging es auch bei der 4. Klasse weiter mit der „Trampelpolka“, bevor die Rektorin um Aufmerksamkeit für eine kurze Filmeinlage bat.

Die Schüler im Wahlfach Klöppeln wurden für die alte Handwerkskunst mit einem Sonderpreis der bayerischen Landesregierung ausgezeichnet und der Film zeigte eindrucksvoll, mit welcher Präzision und Konzentration die Kinder bei der Arbeit sind.

Als Überraschung - vor allem für Klaus Rückerl, den ehemaligen Lehrerkollegen - entpuppte sich seine Ernennung zum „Doktor h.c.“ Die Ehrendoktorwürde hat sich Rückerl bereits zu seiner aktiven Zeit an der Tiefenbacher Schule verdient. Für alle Probleme im IT-Bereich, ob Handy, Laptop, Beamer oder Netzwerk, ist er der richtige Ansprechpartner und dies blieb er sogar nach seiner Pensionierung. Einen Fachmann an seiner Seite zu haben und dies noch dazu umsonst, ist Gold wert, oder wie im Fall von Klaus Rückerl, eine Ehrendoktorwürde.

Danach war aber Schluss mit den Reden und es folgte die gemeinsam gesungene „Teifabacher Schulhymne“. Der Text stammt ebenfalls aus der Feder eines ehemaligen Lehrerkollegen. Franz Liebl als Musiker mit Leib und Seele schrieb „seiner“ Schule drei Strophen nach der Melodie von „Mir sans vom Woid dahoam“.

Bei strahlendem Sonnenschein hielt es kein Kind auf den Stühlen, denn draußen warteten Spiele ohne Ende auf die Schüler. Sogar die Feuerwehr Tiefenbach fuhr mit zwei Löschfahrzeugen auf und dort konnte jeder Löschübungen oder den schweren Rettungsspreitzer ausprobieren.

Im Schulhaus gab es spannende Geschichten aus Bayern zu hören, erzählt von der ehemaligen Konrektorin AnnaMaria Kiowski. Die AG Klöppeln zeigte unter der Aufsicht von FoLin Christine Hunger ihr Können und der neu eingerichteten Kreativwerkstatt konnte auch ein Besuch abgestattet werden.

Für Speis und Trank sorgte in bewährter Manier der Elternbeirat bei einem Schulfest, das zeigte, in dieser großen Schulfamilie fühlt sich jeder gut aufgehoben.

 

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Fleißige Eltern bei der Arbeit!