Schuljahr 2017-18
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Zahnarztbesuch

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts wurde in der 1. Klassse das Thema "Körperpflege“ mit dem Lerninhalt "Zähne unterscheiden und richtig putzen" behandelt.


Dazu hatte Frau Sturm den Zahnarzt Dr. Turban als Fachmann in den Unterricht eingeladen, um die Kinder noch genauer zu informieren. Erst befragte der Zahnarzt die Schüler, was sie schon alles im Unterricht erfahren hatten, und es zeigte sich, dass sie sehr gut aufgepasst hatten und schon einiges wussten. Schließlich ging Dr. Turban auf den Unterschied Milchzähne – bleibende Zähne ein. Die Milchzähne seien eine sehr gute Einrichtung unseres Körpers, denn viele Kindergartenkinder sind noch nicht in der Lage, die Zähne mit kreisenden Bewegungen gründlich zu putzen. Deshalb bekommen die Kinder erst die Milchzähne. Auf einem Zahnmodell konnten die Kinder die 20 Milchzähne sehen. Auf einem weiteren Zahnmodell war der erste bleibende Zahn - der „Schulzahn“ - hinter den zwei kleinen Backenzähnen zu sehen. Mit diesem „Schulzahn“ haben die Kinder im Alter von 6 - 8 Jahren 24 Zähne, wenn sie in die Schule kommen. Es beginnen bereits die ersten Milchzähne auszufallen, die durch die nachrückenden, bleibenden Zähne verdrängt werden. Wie diese bleibenden Zähne nachrücken, konnte man auf dem nächsten Modell, einem „Wechselgebiss“, sehr gut beobachten. Mit 12 Jahren bekommt man dann den nächsten großen Backenzahn und schließlich mit ca. 16 / 17 Jahren noch die Weisheitszähne. Allerdings können sie bei manchen auch ausbleiben. Dass die ersten bleibenden Zähne mit dem Schulbeginn kommen, ist deshalb so sinnvoll, weil die Kinder, geübt durch die Schreibbewegungen, nun fähig sind, auch die Zähne richtig und sauber zu putzen. Das ist nötig, denn, wie der Name schon sagt, bleiben diese Zähne und sollten ein ganzes Leben lang halten. Nun erklärte Dr Turban den Aufbau eines Zahnes mit Krone, Wurzel und Nerven. Über die verschiedenen Zähne und ihr Aussehen, ihre Aufgaben und ihre Besonderheiten erzählte er anhand von Modellen: Die Schneidezähne dienen zum Schneiden der Nahrung. Die Backenzähne sind mit drei Wurzeln im Kiefer verankert und zerkleinern und vermahlen die Nahrung zu einem Brei. Die Eck- oder Reißzähne helfen beim Abreißen der Nahrung und haben eine Wurzel, die bis zu den Augen reicht. Deshalb nennt man sie auch “Augenzahn“. Sie sind besonders kompliziert zu entfernen, wenn sie einmal kaputt sind. „Wie können denn Zähne „kaputt gehen?“, war die nächste Frage des Zahnarztes und hier zeigte sich, dass die Kinder sehr gut über die Gefahren der Süßigkeiten Bescheid wussten. Wenn man aber nicht auf Süßes verzichten und trotzdem gesunde Zähne haben will, hilft nur eines: Mindestens zweimal am Tag, morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Bettgehen, richtig und gründlich die Zähne putzen! Dies machte Dr. Turban an einem Zahnmodell deutlich: Die Außenflächen sind mit kreisenden Bewegungen zu reinigen und dabei soll man pro Zahn bis drei zählen. Die Kauflächen enthalten Rillen und sollten mit hin- und her- Bewegungen gesäubert werden. Die Innenflächen sind schwierig zu erreichen, am besten wären kreisende Bewegungen von rot nach weiß, vom Zahnfleisch weg zu den Zähnen. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder keine Erwachsenenbürsten benützen, denn diese sind zu groß für Kinderzähne und –mund. Am vorteilhaftesten sind elektrische Zahnbürsten, weil sie rund sind und damit genau in die Zahnfleischrundungen passen und kreisende Bewegungen vollführen. Außerdem macht den Kindern das Zähneputzen damit viel mehr Spaß.

Nun durften die Kinder unter Anleitung von Dr. Turban und seiner Assistentin Sabine selbst am Gebiss das Putzen üben. Sollte man aber doch einmal ein Löchlein bekommen, dürfen die Kinder nicht zu lange abwarten, sondern damit zum Zahnarzt gehen, damit dieser es reparieren kann. Ein zweimaliger Kontrollbesuch beim Zahnarzt pro Jahr würde das Entstehen von großen Löchern verhindern. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die Aktion Zahngesundheit hin, an der aber die Schüler schon fleißig teilnahmen. Anschließend ermöglichte der Zahnarzt den Kindern, die sich trauten, einen Blick in den eigenen Mund mit Hilfe eines Computerbildschirms.

Zum Abschluss dieses sehr informativen und aufschlussreichen Besuches überreichte er den Schülern, nicht nur der 1. Klasse, sondern allen Schülern der Grundschule Tiefenbach, noch Becher mit Zahnbürste und Zahnpasta und Zahnseiden. Er ermahnte sie, gut auf ihre Zähne acht zu geben. Für die Lehrer hatte er Unterrichtsmaterial mitgebracht. Mit einem kleinen Präsent und starkem Applaus bedankten sich die Schüler und Frau Sturm bei Dr. Turban und seiner Assistentin Sabine für ihren Besuch.

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