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Elternabend mit Lerncoach Andrea Schmalzl

Lern-Coach Andrea Schmalzl an der Grundschule Tiefenbach
Bericht von Birgit Vogl





„Was mach ich nur mit meinem Kind?“ – Das fragen sich viele Eltern, wenn der Sprössling sich nicht konzentrieren kann und die Erledigung der Hausaufgaben den ganzen Nachmittag dauern. Antworten darauf veranschaulichte Andrea Schmalzl von den Relax-Kids in Burglengenfeld beim Elternabend der Grundschule Tiefenbach. Dass Konzentration im engen Zusammenhang mit Lernen, Entspannung, Stress und Motivation steht verdeutlichte die Referentin an vielen Beispielen.

So gilt es zunächst Konzentrationshindernisse zu erkennen und diese dann möglichst zu beseitigen. Dazu zählt zum Beispiel Straßenlärm. Dabei könne das Kind sich vorstellen, dass es sich in einer Raumkapsel befindet, in der es von sämtlichen Geräuschen abgeschottet ist und in der er es sich wohl fühlt. Somit erreicht das Kind, dank der Kraft seiner Gedanken, einen Zustand, in dem es sich besser konzentrieren kann und erlangt gleichzeitig das Bewusstsein, dass es seine Konzentrationsfähigkeit selbst beeinflussen kann. Positiv auf die Konzentrationsfähigkeit wirken sich außerdem folgende Faktoren aus: Regelmäßiges Essen, Pausen machen, ausgeschlafen sein, kein Zeitdruck und der kontrollierte Konsum digitaler Medien.

Doch was ist zu tun, wenn die Motivation am Boden ist? Grundlegend brauchen die Kinder unabhängig von ihrer Leistung das Signal der Eltern, dass sie o.k. sind, so wie sie sind. Spüren die Kinder die Liebe der Eltern, ist der Grundstock für ein positives Lernklima gegeben. Falls der Lernerfolg unerreichbar erscheint und die Motivation gering ist, gilt es Nahziele positiv zu formulieren, die das Kind schaffen kann. Dabei ist die Lernkontrolle durch die Eltern wichtig und die darauffolgende Belohnung durch Loben, durch kleine Aufmerksamkeiten oder angenehme Aktivitäten darf nicht ausbleiben. Die Ziele können auch in Form eines „Lernvertrages“ niedergeschrieben werden, die dann positiv formuliert in der Ich-Form stehen, z.B.: „Ich werde das 8er-Einmaleins 5 Tage hintereinander am Abend aufsagen“.

Auch Positives Denken nimmt Einfluss auf die Motivation. So können Sätze wie „Ich glaube an mich selbst“, „Ich werde es schaffen“ oder auch die Vorstellung „Ich stehe in der Mitte eines Fußballstadions und alle jubeln mir zu und schreien: „Du schaffst es!““, das Selbstbewusstsein und die Lernmotivation der Kinder steigern.

Bei Hausaufgaben sei es von Vorteil, mit dem leichteren Teil anzufangen. Die Abwechslung von mündlichen und schriftlichen Arbeiten oder auch zwischen verschiedenen Fächern in kleineren Portionen sei empfehlenswert, wenn man bedenkt, dass z.B. die Konzentrationsfähigkeit eines 5-7jährigen Kindes nur 15 Minuten betrage. Auch ausgefallene Methoden, wie im Kreis gehen und gleichzeitig das Einmaleins üben, sind Anregungen, die bei Kindern ankommen.

Ein bedeutender Aspekt im Bereich Lernen ist die Entspannung. Hier wird das parasympathische Nervensystem angesprochen und sorgt für den wichtigen Ausgleich, so dass das Kind wieder bereit ist für konzentriertes Arbeiten. Empfehlenswerte Methoden dazu sind das Autogene Training, die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen, Brain-Gym, Sport und auch einfach nur Langeweile.

An diesem Abend durften die Eltern selbst Übungen kennenlernen, die ihre Konzentrationsfähigkeit steigerte und zur allgemeinen Erheiterung in der Runde beitrugen. Bei gutem Klima lernt es sich eben besser, davon konnten sich zahlreiche Eltern und auch Lehrkräfte überzeugen. Für den lehrreichen Abend von Andrea Schmalzl bedankten sich die Rektorin der Grundschule Tiefenbach Frau Bernadette Unverzart und die Vorsitzende des Elternbeirates Birgit Vogl mit einem Geschenk.





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